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Ligurischer Schiefer

 Ligurischer Schiefer
 
Handelsbezeichnung
EN 12440, Anhang A
Ligurischer Schiefer
Gesteinsart

schwarzgrauer bis tiefschwarzer Tonschiefer aus dem Eozän, schwach metamorph überprägt.
Hoher Carbonatanteil bis zu 20%

Synonyme

Ardesia Fontana Buona, Ardesia Fontanabuona, Ardesia Fontanabuona Marble, Ardesia Ligure,
Fontana Buona, Genua-Schiefer, Italienischer Schiefer, Ligurischer Schiefer, Original Italian Slate

Rohdichte nach DIN 52 102

2,72 kg/dm³

Biegezugfestigkeit nach DIN 52 112

56,9 N/mm²

Druckfestigkeit 130 - 146 N/mm²
Wasseraufnahme nach DIN 52 103 1,1 Vol.-%
Abriebsfestigkeit  8,8mm (nach Amsler)
Einsatzgebiete: Dekorstein, Schieferplatten für Wand und Boden, Billiardtische, Treppen
Lokal wird es seit dem 12. Jahrhundert als Dachschiefer eingesetzt
Abbaugebiet: Italien (Cicagna, Isolona, Lorsica, Moconesi, Orero/Val Fontabuona/Provincia di Genova/Apenninen/Liguria)
 
 

Ligurischer Schiefer - Historie und heutige Verwendung

Der ligurische Schiefer ist bereits seit der Bronzezeit im Hausbau in Verwendung. Seit dem 12. Jahrhundert wird er in seiner Abbauregion auch als Dachschiefer verwendet. Seine besonders leichte Spaltbarkeit haben zu seiner frühen Verbreitung beigetragen. Im Innenausbau wird seine feinestrukturierte Oberfläche sehr geschätzt.
Nachteilig ist sein hoher Carbonatgehalt. Dadurch reagiert er empfindlich auf Säuren und saure Umwelteinflüsse.
Er gilt als frostbeständig. Da er aber dazu neigt unter Witterungseinflüssen auszubleichen ist er in Deutschland im Freien nicht anzutreffen.
Schieferplatten aus ligurischem Schiefer wurden bereits in den 70er Jahren in Deutschland häufiger verwendet. Seine mangelnde Farbbeständigkeit hat eine Eroberung des deutschen Marktes keider verhindert. Dieser kann man durch geeignete Oberflächenbehandlung direkt nach der Verlegung entgegenwirken. Dennoch wird der Stein im Laufe der Jahre heller werden. Die Methode, seine Oberfläche mit schwarz pigmentierten Fluor-Verbindungen zu härten und farblich aufzufrischen, ist mittlerweile verboten. Die gesundheitlichen Schäden der verarbeitenden Handwerker waren zu groß. Wer im Besitz solcher Böden ist und mit dem Farbverlust hadert, der kann heute auf pigmentierte Öle zurück greifen oder sich an uns wenden.
 
 
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