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Theumaer Fruchtschiefer

 Theumaer Fruchtschiefer
 
Handelsbezeichnung
EN 12440, Anhang A
Theumaer Frchtschiefer
Gesteinsart spaltbarer, anthrazitgrauer Phyllit (Fruchtschiefer) des Silur, (Metamorphose im Oberkarbon) mit eingelagertem Cordierit, entstanden durch Kontaktmetamorphose eines Tonschiefers an einer Granit-Intrusion
Synonyme Theuma, Theuma Fruchtschiefer, Theumaer, Theumaer Naturschiefer, Theumaer Schiefer, Theumarer, Theumarer Fruchtschiefer, Theumarer Schiefer, Quarzschiefer
Rohdichte nach DIN 52 102 2,74 kg/dm³
Biegezugfestigkeit nach DIN 52 112 25,7 - 28,7 N/mm²
Druckfestigkeit 195 N/mm²
Wasseraufnahme nach DIN 52 103 0,54 Gew.-% 1,47 Vol.-%
Abriebsfestigkeit  40,8 cm³ / 50 cm²
Einsatzgebiete: Verwendung zu Schieferplatten für Wand und Boden (spaltrauh, geschliffen, diamantggeschliffen, gestockt, geflammt, gestrahlt), im Garten- und Landschaftsbau (Mauersteine, Dekorfelsen, Polygonalplatten). Auch Arbeitsplatten und Tischplatten so wie Treppen sind mit dieser Vielzahl an Oberflächenbearbeitungen erhältlich
Abbaugebiet: Deutschland, (Theuma/Plauen/Vogtland/Sachsen)
Hersteller Natursteinwerk Theuma AG
D-08541 Theuma/Deutschland;
Email: verkauf@nwtag.de;
http://www.natursteinwerk-theuma.de;
 
 

Fruchtschiefer in Deutschland

Fruchtschiefer trägt seinen Namen von Cordierit, welches sich bei Umwandlung (Methamorphose) von Tonschiefer in Gegenwart eines Granit-Einschlusses bei niedrigem Druck und Temperaturen um 500 °C bildet. Das Cordierit kann bis zur Größe von Getreidekörnern anwachsen und ist namensgebend für den Fruchtschiefer.
Fruchtschiefer gibt es in Deutschland im Harz, im Erzgebirge, im Odenwald und vor allem im Vogtland. Dort sind die bekannten Lagerstätten Theuma und Tirpersdorf zu finden. 
 

Der Theumaer Fruchtschiefer

Kommerziell wird Fruchtschiefer heute nur noch in Theuma in der Nähe von Plauen im Vogtland abgebaut. Hier hat er eine lange Tradition. Bereits im Mittelalter wurde er als Baumaterial verwendet. Ein Zeitzeugnis sind hier die Platten aus Fruchtschiefer in der Gruft der Johanneskirche von Plauen aus dem 14. Jahrhundert. 
Mitte des 19. Jahrhunderts gewann der Abbau den Theumaer Fruchtschiefers an Bedeutung. Hier fanden die Bauern der Umgebung in den arbeitsarmen Wintermonaten ein zusätzliches Auskommen. 1899 wurde die Firma "Theumaer Plattenbrüche" gegründet. Erfolgte der Abbau des Steines zunächst noch in einem Kessel, in den man über Leitern gelangte, so ist der Steinbruch heute über Fahrstraßen erschlossen, die zu den Abbau-Terrassen führen.
Die "Theumaer Natursteinwerke" sind ein modernes Natursteinunternehmen, welches im Bohr- und Sprengverfahren den Stein löst und zu Blöcken von 3-12t zurichtet, welche dann in den Produktionsanlagen weiter verarbeitet werden.
 
Der Theumaer Schiefer ist bekannt für seine blaugraue Farbe, silbrigem Glanz und schwarzen Einlagerungen. Unverwechselbar machen ihn seine Cordierit-Einschlüsse. Er ist mit verschiedensten Oberflächen zu bekommen: Gespalten, gesägt, geflammt, gebürstet und geschliffen.
Er ist sowohl für den Innen- wie auch für den Außenbereich geeignet.
Er kann zu Treppen, Schieferplatten, Verblendungen und Mauersteinen und Stelen verarbeitet werden.
Auch Sonderarbeiten wie Grabsteine und Schiefer-Arbeitsplatten sind möglich. Im Gegensatz zu Tonschiefern läßt dieses Material eine Vielzahl von Oberflächenbearbeitungen und vor allem auch der Sägekanten zu.
Die Theumaer Natursteinwerke können daher auch unterschiedlichste Kundenwünsche individuell bedienen.
Seine Unemfindlichkeit gegen Frost erlaubt auch Anwendungen im Garten-und landschaftsbau, bei denen der Stein sekrecht in die Erde eingebracht wird, wie z.B. für Stelen. Hier gibt es interessante Möglichkeiten für Gartenkunstwerke, Sichtschutzelemente und Grundstücksbegrenzungen.
 
Diesen Schiefer zeichnen folgende Eigenschaften aus:
 
  • Er ist besonders frostbeständig und widersteht auch Tausalzen
  • Er besitzt eine hohe Druckfestigkeit
  • Er läßt sich gut bearbeiten
  • Ankerlöcher, wie sie für die Fasadenbefestigung in den Stein gebohrt werden, sind besonders ausbruchfest
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