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Lotharheil Schiefer

 Lotharheil Schiefer
 
Handelsbezeichnung
EN 12440, Anhang A
Lotharheil Schiefer
Gesteinsart spaltbarer, tiefschwarzer Tonschiefer des Unterkarbon
Synonyme Frankenwaldschiefer, Lotharheil
Rohdichte nach DIN 52 102 2,8 kg/dm³
Einsatzgebiete: Verwendung zu Schieferplatten für Wand und Boden, Dekorstein, Garten- und Landschaftsbau, Arbeitsplatten und Tischplatten, so wie Treppen
Abbaugebiet: Deutschland, Bayern, Frankenwald, Geroldsgrün
Hersteller Schieferwerk Lotharheil,
D-95179 Geroldsgrün/Deutschland;
Email: info@schieferbergwerk.de;
Website: http://www.schieferbergwerk.de;
 
 

Lotharheiler Schiefer

Im Unterkarbon vor 330-360 Millionen Jahren entstand der Lothaheiler Schiefer als sich in einem Meer, welches sich im Gebiet des heutigen Frankenwaldes erstreckt, in goßer Tiefe Quarzsand und Ton ablagerten. Die Umwandlung zum Schiefer geschah, als sich im Oberkarbon vor 300-330 Millionen Jahren im Oberkarbon ein Gebirge auffaltete. Unter dem dabei herschenden Druck und Temperatur bildete sich das Thüringische Schiefergebirge, welches sich über den südöstlichen Thüringer Wald und den nordwestlichen Frankenwald erstreckt. 
Die Tonschieferschicht des Bergwerkes Lotharheil erstreckt sich mit einer Mächtigkeit von 14-20 Metern und durch die Auffaltung sind die Gesteinschichten schräg im Berg zu finden.
Der Lotharheiler Schiefer ist dunkelblaugrau bis tiefschwarz und besteht aus Serizit, einem besonderen, feinschuppigen Muskovit, Chlorit, Albtit, und einem hohen Quazanteil, sowie kohligen Bestandteilen, deren Anteil maßgeblich den Farbton bestimmen.
 
Lotharheiler Schiefer ist
  • besonders Abriebsfest auf Grund seines hohen Quarzanteiles
  • frostbeständig durch geringe Wasseraufnahme
  • hitzebeständig bis 300 °C
  • farbbeständig
  • säure- und laugenbeständig

 

Das Bergwerke "Lotharheil" - gestern und heute

Der Begründer des Schiefer-Bergwerkes Lotharheil war der Reichsrat Lothar Freiherr von Faber, der gerade dabei war seine Bleistiftfabrik von einem handwerklichen Betrieb zu einem industriellen Unternehmen auszubauen (Faber-Castell). 1857 erwarb er die Abbaurechte um Schiefer für Schreibtafeln zu produzieren. Auf Grund seiner großen Härte erwies sich der Lotarheil Schiefer als ungeeignet, so Faber das Bergwerk 1895 verkaufte.

Seit 1905 ist das Bergwerk im Besitz der Familie Teichmann. 
Heute ist Lotharheil das einzige Schieferbergwerk in Bayern, welches noch im Betrieb ist. 
Der ursprüngliche Stollen, der noch auf den Zeitpunkt der Gründung des Bergwerkes zurück geht ist nur 170cm hoch und 500m lang. Der Abbau erfolgt hier durch Sprengen und Abtransport des Schiefers mit einer der letzten  Feldbahnen in Bayern. 
Es ist aber ein weiterer Stollen in Betrieb genommen worden, der eine Befahrung mit LKW erlaubt.
Bis zum Ende der 60er Jahre wurde auch im Werk auch Dachschiefer erzeugt. Heute hat man sich auf Schieferplatten für Wand und Boden, Schiefer-Arbeitsplatten und Treppen, so wie Elemente für den Garten- und Landchaftsbau spezialisiert.
 
 
 

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